Kapstadt – Fazit, Tipps und mein Hotel

Mein Urlaub in Kapstadt fing schon mal mit, nennen wir es ne kleine „Schlafstörung“ an. Da in dem von mir gebuchten Hotel Cape Diamont mein Zimmer doppelt vergeben war. Genau das braucht man nach ca. 23 Stunden Flug. Nachdem ich also die erste Nacht in nem anderen Hotel verbrachte, stellte sich dies aber, mehr oder weniger als Glücksfall heraus, denn als Entschuldigung bekam ich am nächsten Tag das wohl beste Zimmer des Cape Diamonts. 9. Stock mit direktem Zugang zur herrlichen Dachterrasse mit nem super Blick auf den Tafelberg. Man kann ja auch mal Glück haben 😉

Cape Diamont Hotel Cape Diamont Hotel Dachterrasse 1 Cape Diamont Hotel Dachterrasse 2

Den Service des Hotels würde ich als „in Ordnung“ beschreiben, die Zimmerausstattung als einfach aber sauber. Wobei mein Zimmer wohl eins der besseren war. Die Standardzimmer sind wohl kleiner und teilweise mit Blick in den Hinterhof net so gut. Das Personal erwies sich als immer freundlich, sehr hilfsbereit und stets darum bemüht, dass man sich wohlfühlt. Das Frühstücksbuffet war vielfältig mit verschiedenen Brotsorten, Butter, Marmelade, Honig, Käse, Aufschnitt, Müsli, Obst, Gebäck, Fruchtsaft und Filterkaffee oder Tee usw… Aber leider keine Brötchen und mit umgerechnet 7,50 Euro n bissi überteuert.

Cape Diamont Hotel Dachterrasse 3 Cape Diamont Hotel Dachterrasse 4 Cape Diamont Hotel Dachterrasse 5

Als erste Aktivität in Kapstadt wäre eine Stadtrundfahrt wohl die richtige Wahl gewesen. Hab zwar dauernd die „rumfahrenden roten Busse“ gesehen wo man an jeder der vielen Haltestelle ein und aussteigen kann, aber ich dachte, das kann ich ja auch noch später machen… leider ein Fehler 😉 Denn dann hätte ich in der Zentrale direkt gesehen das die auch alles andere anbieten. Von Safaris, Haitauchen, Hubschrauberrundflüge, Paragliding, usw. hätte mir viel Zeit erspart und man konnte dort auch „Bar“ bezahlen ganz ohne Kreditkarte ;-). Hätte, hätte Fahrradkette… Naja, so hab ich zwar net alles geschafft, was ich mir vorgenommen hatte, aber es war dennoch einen super Urlaub. Hinterher ist man halt immer schlauer.

Cape Diamont Hotel Dachterrasse 6 Essen Tafelberg mit Lions Head

Genau wie beim Problem der mir fehlenden Kreditkarte, da es sich – für Deutsche weniger gewohnt – als erstaunlich schwierig erweist, in bar zu zahlen. Irgendwie scheinen die dort Angst vor Bargeld zu haben. Wenn man dann aber Geld wechseln muss, immer nur auf Banken, denn auf der Straße oder auch in Hotels, wird man gerne übers Ohr gehauen. Aber das ist ja nicht nur in Kapstadt so. Am besten net viele Euros mitnehmen, sondern täglich mit der EC-Karte nach Gebrauch am Bankautomat abheben. Achtung: Auszahlungslimit von 2.000 Rand am Tag.

Zurück zum Hotel. Durch seine zentrale Lage direkt im Geschäftszentrum der Stadt kann man von dort die nähere Umgebung, z.B. den Tafelberg, St. George´s Cathedral, Rhodes Memorial, City Sightseeing, Iziko South African Museum, Castle of Good Hope und The Company’s Garden, usw. erkunden.

In meiner Vorstellung kam allerdings nicht der Presslufthammer vor, der von morgens ca. 8 Uhr bis nachmittags ca. 16 Uhr am Hämmern war. Aber dafür kann das Hotel ja nix. Da ich aber sowieso nach dem Frühstück das Hotel verlassen habe und fast den ganzen Tag unterwegs war, fand das Hämmern ohne mich statt.

Die zentrale Lage schloss natürlich auch etwas Straßenlärm mit ein aber man kann schließlich nicht alles haben. Sehr nervig ist der durchs ganze Hotel zu hörende Lärm von den 2 Aufzügen, von denen der eine bis in den 6. Stock, der zweite bis in den 8. Stock geht. Der Rest (9. Stock und Dachterrasse) ist nur über eine Treppe zu erreichen. Autos können im angrenzenden Parkhaus für ca. 5 Euro am Tag abgestellt werden.

Ab 23:00 ist es dann aber eigentlich ziemlich ruhig, außer bei starkem Wind, der durch alle Ritzen der einfachen Schiebefenster mit Alurahmen pfiff. Da gäbe es bestimmt für wenig Geld eine bessere Lösung. An einen ruhigen Schlaf war da eher net zu denken, das war dann wohl der Preis für die super Aussicht 😉

Von einigen Kleinigkeiten abgesehen alles in allem ein super Urlaub, wobei mir all diese Erfahrungen beim nächsten Mal hilfreich sein werden, denn Kapstadt ist ein absoluter Traum, für den zwei Wochen echt zu wenig sind. Nächstes Jahr werd ich 3 Wochen buchen 😉

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