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In Der Hitler-Mythos analysiert der Historiker Ian Kershaw, wie sich Adolf Hitler zwischen 1933 und 1945 zum zentralen Identifikationssymbol des nationalsozialistischen Deutschlands entwickelte. Der sogenannte „Hitler-Mythos“ war kein Zufallsprodukt, sondern ein bewusst konstruiertes politisches Instrument, das Propaganda, Medien, Inszenierung und gesellschaftliche Bedürfnisse miteinander verband.
Besonders eindrucksvoll ist Kershaws Analyse der Volksmeinung: Er wertet Berichte, Stimmungsanalysen und interne Dokumente aus, um zu zeigen, wie unterschiedlich gesellschaftliche Gruppen auf Hitler reagierten – von begeisterter Zustimmung bis hin zu stiller Distanz. Der Mythos blieb jedoch bis zum Kriegsende ein stabilisierender Faktor, der das Regime zusammenhielt, selbst als seine militärische und politische Realität längst zerfiel.
Der Hitler-Mythos gilt heute als ein grundlegendes Werk, um zu verstehen, wie autoritäre Herrschaft funktioniert, wie politische Mythen entstehen und warum sie so gefährlich sein können.
Produktinformation: Ian Kershaw – Der Hitler-Mythos: Führerkult und Volksmeinung
Herausgeber: Pantheon Verlag
Erscheinungstermin: 26. März 2018
Auflage: 3.
Sprache: Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 432 Seiten
ISBN-10: 3570553752
ISBN-13: 978-3570553756
Originaltitel: The „Hitler Myth“: Image and Reality in the Third Reich
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